Die Geschichte des LThK - Kompetenz in Tradition
Der internationale Buchmarkt hält eine Vielzahl theologischer Enzyklopädien und Fachlexika bereit. Das Lexikon für Theologie und Kirche nimmt unter diesen eine herausragende Stellung ein. Es gehört zu den großen, international anerkannten Standardwerken, die sowohl für die (theologische) Wissenschaft als auch für die kirchliche Praxis unentbehrlich sind. Unter dem Wissenschaftskürzel „LThK“ hat sich die Enzyklopädie unter Theologen und Fachleuten benachbarter Disziplinen einen beispiellosen Ruf erworben: Das Lexikon steht für wissenschaftliche Seriosität, die gültige Wiedergabe theologischer Positionen und Lehrmeinungen im katholischen und ökumenischen Bereich, eine einzigartige Vielfalt an Informationen, die den jeweils neuesten wissenschaftlichen Stand reflektieren, sowie höchste lexikographische Standards.
Wissenschaftlich verantwortet wurde das LThK von einem Stab von sieben deutschen Theologieprofessoren mit Kardinal Dr. Walter Kasper, Rom, als federführendem Herausgeber an der Spitze. Ihnen standen 37 Fachberater zur Seite, die für den spezifischen Sachnomenklator zuständig zeichneten; sie gehören, wie auch die Herausgeber, der theologisch-akademischen Elite in Deutschland an. Die insgesamt annähernd 26 000 Artikel der 11 Bände verfassten weltweit etwa 4 150 Autorinnen und Autoren.
Es handelt sich beim LThK in erster Linie um ein theologisches Fachlexikon, doch erschöpft sich mit dieser Beschreibung sein Inhalt keineswegs. Das LThK ist eine Realenzyklopädie mit einem breiten geisteswissenschaftlichen Spektrum, die außer den theologisch relevanten Sach- und Personenartikeln folgende Bereiche zum Teil extensiv abdeckt: Religionsgeschichte und Religionswissenschaft, Volkskunde, Philosophie, Politik, Ikonographie, Musik, Literatur, Länderkunde.
| LThK³ Hg. W. Kasper u.a. 11 Bde. Freiburg 1993-2001
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| LThK² – Hg. J Höfer und K. Rahner. 11 Bände. Freiburg 1957-67 | |
| LThK¹ – Hg. M Buchberger. 10 Bände. Freiburg 1930-38. | |
| "Wetzer-Welte" Kirchen-Lexikon oder Encyklopädie der katholischen
Theologie und ihrer Hilfswissenschaften. 13 Bände. Freiburg ¹1847-60,
²1883-1903.
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Kirchliches Handlexikon Hg. M. Buchberger. 2 Bände. München 1907-12, Nachdr. Freiburg 1923 |


